Das Parkinsonsches Gesetz besagt, dass die Zeit zum Erledigen einer Aufgabe mit der dafür zur Verfügung stehenden Zeit wächst. Zu dieser überraschenden Erkenntnis kam der Soziologe Cyril Northcote Parkinson bereits während der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Eine direkte Ableitung seines Gesetzes besagt, dass die Verwaltung einer Organisation die Tendenz habe, beliebig zu wachsen. Ab einem gewissen Punkt beschäftigt sich die Verwaltung ausschließlich mit sich selbst: Sie erzeugt und verschiebt nur noch eigene Aktenstapel und ist damit voll ausgelastet.
Wenn ich meinen täglichen E-Mail-Eingang betrachte, so habe ich manchmal das Gefühl, Teil einer solchen Verwaltung zu sein. E-Mails sind schnell, billig und unidirektional. Es ist viel leichter, eine E-Mail zu schicken als selbst nachzudenken, selbst zu recherchieren und sogar selbst zu entscheiden. Dennoch sind E-Mails ein sehr nützliches Werkzeug und mit der Zeit entsteht in jedem Postfach eine beträchtliche Wissensdatenbank. Doch wie organisiert man diese Wissensdatenbank, wie zapft man sie schnell an? In diesem Artikel stelle ich vor, wie ich meine E-Mails verwalte, ohne den Überblick zu verlieren.
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Es bleibt unklar, wie Homer seine Zeit und Ressourcen effektiv plant, so dass er sowohl die Arbeit im Kraftwerk, seine Familie als auch seine “Jobs” erledigen kann — und immer genügend Zeit für ein kaltes Bier bleibt. Homer ist einfach ein begnadeter Mensch. Für uns anderen möchte ich im dritten Artikel der 



Lukas Pustina